La primavera

La primavera oder auf Deutsch auch der Frühling, ist ein Gemälde des italienischen Maler und Zeichner Sandro Botticelli. Es gehört zu seinen bekanntesten Werken. La primavera hing in einem Zimmer neben der „camera terrena“ des . Man geht davon aus, dass in diesem Zimmer Lorenzos Ehefrau, Semiramide Appiani, nächtigte.



Bild Beschreibung

Auf dem Bild haben sich acht Personen vor einem Orangenhain versammelt. Über der mittleren Figur fliegt ein blinder Amor, der dabei einen Pfeil abschießt. Damit lässt sich die mittlere Figur als die Liebesgöttin Venus identifizieren, da Amor diese gewöhnlicherweise begleitet. Zwar ist die Venus im Bild Zentral, dafür wurde sie etwas nach hinten versetzt. Sie trägt ein leichtes weißes Kleid und einen roten Mantel, den sie sich über die rechte Schulter und den erhobenen Arm geworfen hat. Die ganz rechte Frau, ist die Nymphe Chloris. Diese wird von einem heranstürmenden bläulichen Mann verfolgt. Dieser Mann ist durch seine aufgeblasenen Wangen als ein Windgott zu erkennen.

Zwischen der Nymphe Cloris und der Liebesgöttin Venus, schreitet die in die Frühlingsgöttin verwandelte Nymphe Flora und streut dabei Blumen auf den Boden.
Wie auch in anderen Bildern der Renaissance, tauchen auch in La Primavera neben der Liebesgöttin Venus die drei Grazien, Sinnbild für weibliche Anmut und Schönheit, auf. Sie befinden sich auf der linken Seite des Gemäldes. Ganz am linken Rand findet man noch den Gott der Händler, Merkur, vor. Er stochert mit seinem Stab, dem Caduceus, in den aufziehenden dunklen Wolken. Damit will er diese wohl auflösen, damit sie nicht in den paradiesischen Garten ziehen.



La primavera

  Bild "La primavera" von Sandro Botticelli.

Für eine Vergrößerung und Details fahren Sie einfach mit dem Mauszeiger über das linke Bild.
Für die Funktion muss Java-Script aktiviert sein!



Impressum